Sprache der Sinne (1)
September 25, 2007 at 9:15 pm Hinterlasse einen Kommentar
Blicke streifen sich, eine Begegnung der Augen. Wie man so schön sagt, “wenn Blicke töten könnten”. Die Sprache der Augen ist sowohl eine offene als auch eine geschlossene Sprache. Eine Vielfalt von Interpretationen fließen durch den Kopf. Manche Blicke verraten sofort, was in dem uns gegenüber vorgeht. Abneigung, Sehnsucht, Trauer, Verehrung.
Manchmal ist der Augenkontakt jedoch verbunden mit einer nachträglichen Frage. Welche Gedanken, gehen wohl in diesen Menschen vor? Ein krummer Blick von der Seite eines Fremden bedeudet nicht immer eine Abneigung gegen einen selbst. Ein schlechter Tag verformt die Mimiken. Ein ehrliches Gesicht, zeigt sein Gefühl mit allen Poren. “Die Augen sind der Spiegel der Seele.” Die Hintergründe für schlechte Laune, einen schiefen Blick, erzählen uns die Umstände nicht. Ein bekanntes Gesicht, einen Freund, merken wir seine innere Stimmung an. Einen Fremden blickt man nicht tiefer als auf die Oberfläche.
Liegt es an mir?
Verunsicherung kommt bei manchen auf, wenn negative Augen in uns sehen. Solche Augen, treffen tiefer. Die Gedanken dürfen frei sein. So sollten diese verunsicherten Gespenster hinaus in die Welt und losgelassen werden. Das Lesen in anderen Köpfen ist nicht für jeden möglich. Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte mit sich, jene, die ihn entwickelt hat und so sein lässt wie er ist. Ein Blick, kann manchmal vielleicht ‘tödlich’ sein. Aber jedes Mal, wenn dies der Fall ist, sollte der Gedanke nicht negativ wirken, sondern uns darin erinnern, dass jeder Mensch, seine Geschichte ist.
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