Musik, der Geist des Lebens

Liebe, Hass. Wut, Trauer, alle Gefühle liefert uns die Musik. Sei es wie ein ruhiger Traum in einer warmen Sommernacht, oder wie ein Paukenschlag der uns aufrappelt. Der Rythmus der die Körper schwingen lässt, die Melodie, die die Menschen summen lässt. Musik ist ein belebender Geist, der durch alle Leute geht. Er mag uns Freude, Tränen bringen. Alles sind Geschenke des Lebens. Verbindet selbst Leute aller Welt miteinander. Ein Geist vor dem man keine Angst zu haben braucht, denn wir alle selbst sind Musik. Sind Teil eines Liedes. Denn wir selbst, sind das Leben.

September 27, 2007 at 9:06 pm Hinterlasse einen Kommentar

Gebrauchsanweisung Leben

Für alles was man benötigt gibt es eine Gebrauchsanweisung. Seien es die geliebten Elektrogeräte, die Anleitung wie man sich das Essen richtig warm macht, die Hilfe um sich eine Fahrkarte zu kaufen. Die ‘lebensnotwendigen’ Dinge für uns, geben uns eine Beschreibung. Wie ist es zu benutzen? Was ist enthalten? Und vieles mehr.

Doch manchmal würde man sich eine Gebrauchsanweisung für das Leben wünschen. Wie soll man mit gewissen Situationen umgehen? Was sind die Vor- und Nachteile meines Handelns, die geschehen? Eine unendliche Liste von Hilfestellungen für den täglichen Bedarf. Den Bedarf zu leben.

So viele Sachen werden uns im Alltag abgenommen. Die Speise in nur 5 Minuten, damit man ja Zeit für etwas anderes hat. Und sei es nur dafür, dass man schneller auf dem Sofa liegen kann. Ein Handy um jeder Zeit erreichbar zu sein, auch wenn man es nicht sein will. Ein Fernseher, der uns die Nachrichten und sogenannte Hollywood – ‘Literaturverfilmungen’ schenkt, um manchmal nicht selbst zu lesen oder gar einfach nur um es sich davor gemütlich zu machen. Auch wenn man weiß, dass man Bewegung und Sport nötig hätte. Alles mag zu dem führen, von dem die Politik und die Gesellschaft redet. ‘Fettleibigkeit’. ‘Verdummung’,…Doch das Leben ist in diesen Situationen um so vieles einfacher. Die Entscheidungen welches Programm man sieht, oder welches Essen man sich zubereitet, bleiben doch noch uns überlassen. Hoffentlich hält es auch, was die Werbung verspricht…

Auch, wenn so oft eine Gebrauchsanweisung für unser Leben sehr praktisch wäre, was wäre das Leben ohne falsche Entscheidungen zu treffen. Was wäre das Leben ohne unseren eigenen Verstand.

September 27, 2007 at 8:48 pm Hinterlasse einen Kommentar

Der Zwang reden zu müssen…

Gerade bei einem Spaziergang mit dem Hund, an Orten, wo man besonders viele Hunde antrifft, sieht man ein ganz besonderes Phänomen. Beziehungsweise ist es auch zu hören. Eine Gruppe Hundebesitzer hier, eine Gruppe Hundebesitzer dort. Ein Treffen um diesen Teil des Tages gemeinsam zu verbringen. Dagegen ist nichts zu sagen. Es ist gut und schön mal Leute um sich zu haben. Jedoch bleibt auch die Aufmerksamkeit für die Tiere in einigen Fällen verloren.

Schließlich sieht man auch Einzelgänger, die fast schon verzweifelt versuchen sich an einen anzukoppeln. Egal ob man dies will oder nicht. Es scheint, als seien sie gezwungen reden zu müssen, nicht allein sein zu können. Natürlich gibt es Situationen, in denen man zu einen Gespräch kommt und das auch als ganz angenehm entfindet. Aber die Begegnung mit jenen, die sich aufdrängen, denen man aus dem Weg geht, ist eher von ‘unerfreulicher Natur’.

Doch diese Menschen können einen eigentlich nur Leid tun. Denn, eine Zeit allein, kann befreiend wirken. Der Druck es nicht sein zu können, ist schlimmer als nun für ein paar Augenblicke allein zu sein.

September 27, 2007 at 8:21 pm Hinterlasse einen Kommentar

Die Konfrontation mit dem Tod

Ich selbst habe vor einem Jahr eine besondere Begegnung mit dem Tod gehabt. Einen Menschen sterben zu sehen, hat etwas grausames, sowohl aber auch etwas befreiendes. Eine überwältigende Flut von Gefühlen, eine Welt in die man für diesen Moment schlüpft. Die Bilder behält man für immer in seinen Kopf.

Schon früher hatte ich mit dem Tod zu tun. Jedes Haustier geht auch diesen letzten Weg eines Tages. 2 Katzen und einen Hund habe ich schon verloren. Wobei das Wort ‘verloren’ nicht die konkrete Formulierung ist. Sie sind von uns gegangen in eine andere Welt und leben stets weiter in den Herzen jener, die sie gekannt haben. Tiere, die immer für einen da waren, wenn man einen schlechten Tag in der Schule hatte oder ganz einfachen Kummer. Der Moment des Todes ist voller Trauer, voller Tränen. Im Nachhinein war ich jedoch immer glücklich, dass ich Abschied nehmen konnte. Ein frohes „Auf Wiedersehen“.

Letztes Jahr machte ich diese Todes-Erfahrung mit einem mir sehr nahe stehenden Menschen. Der Mensch, der mich auf die Welt brachte und mir ebenso half, verstarb in meiner Anwesenheit. So schockierend und traurig, dieser Augenblick auch war, auch hier ist meine Dankbarkeit über aller Maßen groß.

Jeder Mensch macht irgendwann in seinen Leben mindestens einmal diese Erfahrung. Das Umgehen mit der Situation ist verschieden, doch eins ist immer gleich. Das Erblicken und Erkennen eines neuen Weges.

Doch jeden Tag werden wir damit konfrontiert. Mit dem Tod. Seien es die Nachrichten, Zeitungsartikel, die uns von Morden, Katastrophen berichten oder die beliebten Serien. Manchmal kommt einen die Frage auf bei manchen Sendungen, Szenen, wie man so etwas zeigen kann. Früher war die Wahrnehmung anders, vor einen prägenden Erlebnis. Bilder mögen dadurch hervorgerufen werden oder nur die Gedanken an die ‘verlorene’ Person. Manchmal lässt sich über die Pietät im Fernsehen streiten. Nicht jeder hat Erfahrungen gemacht, die den ‘Fernseh-Sinn’ beeinflussen. Das Fernsehen ist dennoch ein Medium, dass uns an das Leben und den Tod erinnert. Wir müssen es nur bewusster wahrnehmen und nicht verschlucken. Das Leben zu einem Genuss zu machen und nicht wegwerfen wie eine Verpackung von einer zu schnell gegessenen Schokolade.

September 25, 2007 at 10:22 pm 1 Kommentar

Sprache der Sinne (1)

Blicke streifen sich, eine Begegnung der Augen. Wie man so schön sagt, „wenn Blicke töten könnten“. Die Sprache der Augen ist sowohl eine offene als auch eine geschlossene Sprache. Eine Vielfalt von Interpretationen fließen durch den Kopf. Manche Blicke verraten sofort, was in dem uns gegenüber vorgeht. Abneigung, Sehnsucht, Trauer, Verehrung.

Manchmal ist der Augenkontakt jedoch verbunden mit einer nachträglichen Frage. Welche Gedanken, gehen wohl in diesen Menschen vor? Ein krummer Blick von der Seite eines Fremden bedeudet nicht immer eine Abneigung gegen einen selbst. Ein schlechter Tag verformt die Mimiken. Ein ehrliches Gesicht, zeigt sein Gefühl mit allen Poren. „Die Augen sind der Spiegel der Seele.“ Die Hintergründe für schlechte Laune, einen schiefen Blick, erzählen uns die Umstände nicht. Ein bekanntes Gesicht, einen Freund, merken wir seine innere Stimmung an. Einen Fremden blickt man nicht tiefer als auf die Oberfläche.

Liegt es an mir?

Verunsicherung kommt bei manchen auf, wenn negative Augen in uns sehen. Solche Augen, treffen tiefer. Die Gedanken dürfen frei sein. So sollten diese verunsicherten Gespenster hinaus in die Welt und losgelassen werden. Das Lesen in anderen Köpfen ist nicht für jeden möglich. Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte mit sich, jene, die ihn entwickelt hat und so sein lässt wie er ist. Ein Blick, kann manchmal vielleicht ‘tödlich’ sein. Aber jedes Mal, wenn dies der Fall ist, sollte der Gedanke nicht negativ wirken, sondern uns darin erinnern, dass jeder Mensch, seine Geschichte ist.

September 25, 2007 at 9:15 pm Hinterlasse einen Kommentar

Fernbeziehung

In der Zeit des Internets findet man Freunde und Gesprächspartner auf der ganzen Welt. Die Möglichkeiten sind weitgefächert.

Beschnuppern über die Tastatur

Doch es müssen nicht immer Menschen aus einen anderen Land sein. Ein anderes Bundesland oder eine Kilometer weit entfernte Stadt. Ein Treffen liegt nicht in allzu großer Ferne, gegenüber einen anderen Kontinent. Anfängliche Nervösität, Symphatie. In jeder Hinsicht kann man etwas gefunden haben. Freundschaft; einen weiteren Menschen, den man nicht näher kennenlernen will; einen unbedeutsamen Flirt, aber auch die Liebe. Plötzlich wirkt die Kilometeranzahl eine Enormität aus, die vorher etwas kleiner schien.

Freud oder Leid?

So mancher Partner wünscht sich hin und wieder Abstand von dem den er liebt. Eine Fernbeziehung, die gegenteilige Gefühlslage.

Sehnsucht mehr Zeit mit dem Partner verbringen zu können. Ein Zusammensein eventuell nur einmal die Woche.

Wer entliebt sich schneller?

Eine Beziehung bedeutet immer Arbeit. Doch auch im Laufe der Zeit und Bemühungen, kann die Liebe verschwinden. Aber ist eine Fernbeziehung von Vorteil, wenn man nicht stets ‘aufeinanderklebt’? Oder ist die Entfernung ein stetiges wachsendes Problem?

Es gibt immer wieder positive Beispiele für die gut funktionierende Fernbeziehung. Die Liebe ist wohl wichtiger und oft größer als die Entfernung zweier Herzen.

September 25, 2007 at 11:09 am Hinterlasse einen Kommentar

Hund und Halter

Ein Tag wie jeder andere, man schnappt sich seinen Hund, geht raus. Die frische Luft entspannt, die Gedanken werden freier oder wandern durch den Kopf. Beruhigt schlendert man vor sich hin. Doch auch andere Menschen gehen mit ihren Hunden spazieren.

Gerade mit einem größeren Hund kommt man in gewisse Situationen. Denn, die meisten sind Kleinhunde, und nicht jeder große Hund verträgt die „Klein-Tier-Kläfferei“. Manche Besitzer weichen aus, jedoch existiert eine große Anhäufung von Umbeholfenheit.

Kein Umschauen nach anderen Hunden; Tratsch mitten auf dem Gehsteig, so, dass man nicht vorbeikommt oder dadurch ein noch größeres nicht beachten des Hundes entsteht und vieles mehr. Eine Erziehung des Tieres ist nicht zu bemerken. Nicht nur, dass es um die Unverantwortlichkeit mancher Hundebesitzer geht. Nein, auch um die Sicherheit. In ‘Gesprächen’ erfährt man in ca. 70% der Klein-Hund-Halter, dass diese Tiere schon Verletzungen, schlechte Erfahrungen mit anderen, besonders größeren Artgenossen gemacht haben. Und wenn man sich umsieht, sieht man auch die Gründe. Freilaufende Hunde, die auf andere zu laufen und loskeifen. Lange Leinen, Naivität. Selbst gegenüber dem Straßenverkehr. Die Rollleine im höchsten Maß angespannt, das Tier schon auf der anderen Straßenseite, der Besitzer noch weit entfernt.

Wo bleibt die Verantwortung der Hundehalter?

Das Gefühl, dass manche Tierhalter nicht dazu in Stande sind, richtig, verantwortungsvoll, umsichtig zu handeln und Erziehung zu leisten, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

Denn nicht die Hunde sind ‘gefährlich’, sondern jene, die keine Beachtung schenken. Die Besitzer, die ein lebendiges Kuscheltier wollen.

September 24, 2007 at 8:40 pm Hinterlasse einen Kommentar

Der abfallende Politik-Ast

Jeden Tag bringt uns die Politik neue Geschichten. Niemand will mit niemanden zusammenarbeiten, Andrea Kdolsky ist im Scheinwerferlicht zu Haus…Wir alle kennen sie.

Ich nehme zur Zeit mehr die Streitereien unter den Politikern auf, als die Aufgabe, die diese Menschen erbringen sollen. Welche Partei soll man bei der nächsten Wahl wählen? Die, mit dem größten öffentlichen Debakeln oder jene mit den meisten Promifaktor?

Versprechen der Kanzler, Minister aller Zeiten stand und steht man mit kritischen Augen gegenüber. Jede Wahl bringt etwas Neu-Altes hervor. Wer schafft es zu überzeugen?

Wählerrecht ab 16

Schon für ältere Generationen eine schwere Entscheidung an der Urne. Der jungen Bevölkerung geht es wohl nicht sonderlich anders. Nur eins ist klar. Begeisterung ist in ihnen schneller hervorzurufen, als bei jenen, die Politiker und ihre Versprechen schon kommen und gehen gesehen haben. Eine klare Chance für jede Partei.

Aufmerksamkeit haben sie allemal. Die, die Bevölkerung sich wünscht, nicht. Manche Prominente haben mehr Gefühl und politisches Engagement, als Politiker selbst.

September 24, 2007 at 2:58 pm Hinterlasse einen Kommentar

Die Verjüngung des Alkoholkonsums

Jeder Zeit gibt es Themen, die eine Weile durch die Presse und Münder spuken, schließlich aber ihren aufbrausenden Elan verlieren. Doch ein Thema befindet sich seit längerem in den Gedanken und auf Zeitungspapier. Der Alkoholkonsum von jungen Menschen.

Alkoholvergiftungen, Rausch auf der Extremspur

Unsere Jugend im Rausch der Erfahrung. Konsequentere Kontrollen, Verteuerung der Alkopops und viele andere Regeln sollen abhaltend wirken. Die Politik im Streit der Gesetze. Was kann man tun?

Lassen wir jedoch einmal die Gedanken auf früher schweifen. Es war nicht sonderlich anders. Die heutigen Heranwachsenden leben es freier, öffentlicher aus. Natürlich ist es eine schockierende Welle von Nachrichten, die uns überkommen, mit immer jünger werdenden Alkoholkonsumenten.

Legale Drogen im Einzug ins Kinderzimmer

Die Problematiken sind bewusst, erkennbar und vielleicht sogar verhinderbar. Das Vorleben der Vorbilder, Erwachsenen; Druck in jeder Art. Das Pubertierende Erfahrung mit Alkohol machen, ist eigentlich schon eine Normalität, doch Kinder sollten solange es geht, Kinder bleiben. Abhalten ist schwierig, Warnungen sind vorhanden.

Diskutieren, kann man lange, aber handeln wir schneller. Auch, wenn es immer Lücken geben wird.

September 23, 2007 at 9:03 pm Hinterlasse einen Kommentar


Kategorien

  • Blogroll

  • Feeds


    Follow

    Get every new post delivered to your Inbox.